Was geschieht?

sd. Basel. Alle Welt schaut auf dzwible, doch nichts geschieht. Live Ticker: Jetzt auch nicht.

Nachdem heute Monatg “alle Welt” (dzwible vom 13.01.2014) auf die dzwible geschaut hat, ist überraschenderweise nichts passiert, was in breiten Kreisen der Bevölkerung für Unruhr gesorgt hat. Augenzeugen berichten von hunderten von Uninteressierten, die das Geschehen überhaupt nicht verfolgten und damit drohten, dass sie vielleicht am Ende gar einfach daran vobeilaufen würden, sollte am am Ende gar trotzdem etwas geschehen. Ein zufällig Herumstreunender liess verlauten: “Nur dass ihr’s gleich wisst: mich geht das hier jetzt aber auch gar nichts an!” Sprachs und zog von dannen.

Auf die Frage, ob die dzwible wohl doch auferstehen könnte, waren sich die Betroffenen uneins. B. aus W. [Name von der Redaktion geändert] äusserte sich dazu folgendermassen: “Die Autoren der dzwible haben wohl lange keine Deadlines mehr gehabt, sonst hätten sie wohl arrrrrrglos [sic] weitergeschrieben. Aber wie dem auch sei, für mich ist sie gestorben. Und wenn je wieder etwas herauskommt, dann ist es wohl, weil sd. wieder mal ein bisschen viel getrunken hat. Absynth dann wohl sogar noch! Und nur um uns treue Leser zu vergaukeln! Oder vielleicht um seine Musik, die jetzt aber langsam alle kennen, wieder einmal rumzuspammen!” Eine Andere, Desi Det [Name von der Redaktion extra nicht geändert], bezeugte, dass sie wohl weiterhin auf weitere Beiträge warten würde, aber, dass sie heutzutage nichts mehr erstaune, nachdem sie nun alle Kinder und blablabla.

Die Zukunft der dzwible schwebt seit 2010 im Ungewissen, da sie seit Ende 2010 nichts mehr von ihr hören liess. Ob das weiterhin so bleibt erfahren Sie hier.

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Gegeninitiative zum gleichberechtigten Waffenbesitz

(bb. 30. Jan., Altstätten/Hinwil) Nach einer Welle von Berichten über die Waffeninitiative am 13. Februar, welche Frauen als einhellige Befürworterinnen des Waffenverbots darstellt, brodelt es in der weiblichen Sektion der SVP. Es sei nun „gnue Heu dune,“ meldet sich die ehemalige SVP-Nationalrätin Jasmin Hutter wieder zu Wort. Sie wolle hier ganz klar ihre Sympathien für sicherheitsspendende Waffenschränke im eigenen Heim aussprechen. Da die weibliche Pflicht zur Unterstützung ihrer waffengeilen Ehemännern in den Medien aber wenig präsent ist, hat sie einen neuen Plan aushecken müssen. Zusammen mit Anne-Claude Maurer, welche stets etwas gekränkt ob Ehemann Uelis Aussage ist, Frauen wüssten nicht mit der Waffe umzugehen, wurde ein taktisch ausgeklügelter Gegenangriff geplant.

Die Parole ist simpel und einleuchtend: Frauen, welchen viel an der Aufrechterhaltung Schweizer Traditionen und dem Rütli-Schwur läge, sollen neben ihrem Schminktisch auch einen eigenen Waffenschrank besitzen dürfen. Die Bedrohung, dies ist ihr bewusst, lauert überall. „Was, wenn der Ehemann bei der Arbeit ist und seine Waffe mitgenommen hat, um sich unterwegs vor militanten Asylanten zu schützen?,“ sinniert Hutter. Das beste Beispiel dafür habe die Schweiz ja letzte Woche erschüttert. Hätte Hans Fehr seine Waffe bei sich gehabt, dann hätte mit Gerechtigkeit in die abtrünnige Menge zurückgeschossen werden können. So lag seine Waffe unbenützt im Schrank – und man denke nur daran, wie die Situation nach der Abstimmung aussähe, wenn man das Gewehr zuerst im Magazin abholen müsse. „Undenkbar. Aso echt…,“ ringt Hutter fassungslos nach Worten.

Die kinderliebende Hutter denkt aber noch einen entscheidenden Schritt weiter als ihre männlichen Parteigenossen. „Wenn ich beim Einkaufen meine Kinder allein zu Hause lassen muss, so müssen auch diese vor Fremdlingen geschützt sein.“ Sie plädiert deshalb auch für gleichberechtigten Waffengebrauch von patriotischen Kindern. Natürlich sei dies nur möglich, wenn sie auch anständig in einem Schiessverein oder von ihren Vätern trainiert worden seien. „Und wir Mütter, wir können auch mit Waffen umgehen – ein Wallholz reicht eben nicht immer aus.“ Dies bestätigt auch die NZZ am Sonntag vom 30. Januar, indem sie einleuchtende zeitgenössische Beispiele von weiblichen Waffenfreaks gibt: Lara Croft, Thelma und Louise und Jeanne D’Arc. Oder auch Rita Heinzer, Hausfrau, Grossmutter und „angefressene Schützin“. Sie kennt das Gefühl genau im Winter, wenn der Schiessplatz geschlossen ist und man ‘giggerig’ wird, oder das ‘High’, das einen nach einem Volltreffer-Schuss umwölkt.

Hutter verrät gegenüber d’Zwible auch exklusiv, dass sie auch in Kontakt mit den Vereinigungen Mamma und Ja Zum Leben sei. Ihre Aktivitäten zum Schutz der Schwächsten unserer Gesellschaft müsse man eben erweitern: Auch ein ungeborenes Kind habe Recht auf Schutz und muss sich dementsprechend verteidigen können. Ob sie damit auch CVP-Frauen überzeugen kann, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, aber Hutter gibt sich selbstbewusst, respektive emanzipiert. „Dieses Wort habe ich vor ein paar Tagen gelernt. Zuerst habe ich immer ‘emannzipiert’ geschrieben,“ gesteht sie kichernd, während man im Hintergrund Gesprächsfetzen von Anne-Claudes Telefongespräch mit Ueli über „Spermas oder wie diese Dinge da heissen“ und „Mini-Pumpguns“ vernimmt.

Gleichberechtigung in der familiären Sicherheit und zur Verteidigung von Fremdkörpern wird die Schweizer Politik wohl noch länger beschäftigen. Dass die SVP dieser aufstrebenden Rolle ihrer Anhängerinnen gewachsen ist, bestätigte Hutter nicht unlängst 20 Minuten: „Ich konnte als junge Politikerin immer vorne hinstehen, auch wenn ich einen ‘Seich’ sagte.“ Und dies funktioniert tatsächlich noch immer.

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Ist die Revolution bald bei uns?

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Dunkle Machenschaften enttarnt

sd. 19. Jan., Basel. Verdeckte Ermittlungen haben ergeben, dass ein führender Zwieback und ein Schwarzteemulti hinter der Häufung von Magen-Darm-Erkrankungen in letzter Zeit stehen. Dies wurde der zwible vom leitenden Staatsanwalt zugesteckt. Die eingeschleuste verdeckte Ermittlerin habe unter Lebensgefahr gearbeitet, betont der zuständige Führungsoffizier, und ging dabei mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vor. Sie habe deshalb auch von ihren vorzüglichen körperlichen Eigenschaften Gebrauch machen müssen, um sich das Vertrauen der Verantwortlichen zu erschleichen. Dies sei kein Grund zur Empörung, sei diese Vorgehensweise doch sowohl in England als auch in Österreich übliche Praxis.

Durch diese dadurch erlangte Nähe zu den Hauptverdächtigen hatte die Ermittlerin direkten Zugang zu den Sitzungsprotokollen, die alleine wohl schon für eine rigorose Verurteilung der beiden Konzernleitungen reichen dürften. D’zwible veröffentlicht nun exklusiv äusserst aufschlussreiche Auszüge daraus:

Der CEO der Schwarzteefirma äussert sich folgendermassen an der ersten Zusammenkunft, datiert vom 17. Dezember 2010:

“Meine Herren, wie Sie wissen, haben wir ein ähnliches Problem. Seit der Abschaffung des Empire sind unsere Erträge deutlich zurückgegangen. Hat vor 100 Jahren noch die halbe Welt unseren Tee konsumiert, um sich einen British Touch zu geben, ist heute das Attribut British eher verpönt als bewundert. Und auch Eure Probleme, werte Zwiebackfraktionsvertreter, sind intrinsisch mit dem Fall des Empire verquickt. War früher die Seefahrt noch ein Unternehmenszweig, der grossen Bevölkerungsteilen ein Auskommen ermöglichte, die ihrerseits tonnenweise Zwieback verspeisten, ist nun die Schifffahrt eine Branche, die um ein Vielfaches weniger Leute anstellt als früher. Dies macht sich nun natürlich in den Büchern deutlich, und deshalb haben wir hier einen kleinen Plan ausgeheckt, wie wir unsere Geschäfte gemeinsam wieder zum laufen bringen könnten. Dazu übergebe ich das Wort unserem Biologen.”

“Wir haben eine Möglichkeit entdeckt, einen Virus freizusetzen, der vor allem die Verdauung des Menschen angreift, und dabei einen Vorgang auslöst, der sich der dem Körper zugeführten Speisen auf die zwei schnellstmöglichen zu entledigen weiss. Nun ist es ja so, dass das in vielen Haushalten als bestes Gegenmittel gegen solche Symptome gilt, sich einen grossen Vorrat and Zwieback und Schwarztee zuzulegen und diese in übermässiger Art und Weise zu konsumieren. Stellen Sie sich vor, meine Damen und Herren, wenn nun nur 50’000 Menschen daran erkranken und je ein Kilogramm Zwieback à 5 Fr. und eine Packung Schwarztee kaufen, dass dies unser beider Umsätze unglaublich in die Höhe fliegen liesse.”

Dies sind nur zwei Auszüge, die in ihrer Deutlichkeit fast schon erschreckend wirken, in ihrer Gesamtheit jedoch nichts als ein Schaudern, eine inbrünstige Empörung, und dazu noch ein ‘nicht-mal-das-erstaunt-mich-mehr’ Gefühl auslösen.

 

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Terror-Button bei You Tube

sd. 17. Dez., Palo Alto. Wie alle zeitungslesenden Menschen wissen, wird unermüdlich daran gearbeitet uns vor hintertückischen, manchmal gar heimlistigen Terroranschlägen zu beschützen. Die Video-Plattform You Tube geht nun noch einen Schritt weiter und führt Terrorprophylaxe 2.0 ein, indem sie ihre User mit einspannt. Ab sofort kann man nämlich verdächtige Videos – wie hier im Bild beispielsweise John Lennon’s Come Together – als ‘promotes terrorism’ markieren. Dies ist eine Massnahme, darin sind sich alle Experten, und darunter vor allem Joe Liebermann, einig, welche die freie Welt ein für alle mal von der Geissel des weltweiten Terrorismus befreien wird. “Es ist ein grosser Tag für die Weltsicherheit, ab sofort können wir aufatmen!”, meint ein sichtlich erleichterter Liebermann, und wendet sich sogleich mit einem Wort an die amerikanische Presse: “Vielen Dank Euch, liebe Medienschaffende! Ohne Euch hätten wir es nie geschafft, das Volk von der Notwendigkeit des Irakkrieges zu überzeugen, und auch dass Ihr nicht einmal aufgemuckt habt, als wir unter dem Patriot Act, alle möglichen Bürgerrechte beschnitten oder ganz abgeschafft haben, war äusserst hilfreich für uns. Nun aber, da wir dieses einzigartige Antiterrorwerkzeug in der Hand haben, wird es Eure Hilfe vorerst nicht mehr brauchen. Ihr dürft jetzt wieder frei und unbefangen Bericht erstatten. Aber bitte markiert meine Videos nicht als Terrorismus propagierend!”

Bild: John Lennon: Terrorist? Screenshot von hier.

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Schinken an Rahm-Sauce für Chanukka

sd. 14. Dez., Washington. Eine amerikanische Datailhandelskette besticht dieses Jahr mit Menuvorschlägen für das jüdische Fest des Lichts, Chanukka. Da es sich beim abgebildeten Schinken um geräuchertes Schweinebein handelt, müsse man sich keine Sorgen um die Koscherheit des Fleisches machen, so ein Sprecher der Firma. Gekocht in einer feinen Rahm-Sauce sei geräucherter Schinken ohnehin am besten.

Bild von hier, darauf aufmerksam gemacht worden von der sehr geehrten Frau Rhabarber.

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Klimagipfel in Cancun gipfelt in Orgie

sd. 9. Dez., Cancun. Grosse Erwartungen lasten auf den Delegierten aller Länder, die zum diesjährigen Klimagipfel in Cancun angereist sind. Nichts weniger als die Welt vor dem sicheren Klima-Tod zu retten wird von ihnen erwartet. Kein Wunder also, dass die meisten Delegierten mit dieser Verantwortung völlig überfordert sind, den Teufel ins Korn werfen und sich sagen: “Scheiss drauf, da wird sich sowieso nichts bewegen. Lass uns doch einfach die Zeit geniessen, hier ist das Wetter auf jeden Fall toll und ich wollte doch schon lange mal in der Karibik baden. Organisieren wir doch einen etwas vorgezogenen Spring-Break, der ist doch immer so toll! Was, nackte Brüste?! Wo?! Tut mir leid, muss jetzt gehen! Camareerou! Dous serveisas por for vor!”

Bild: Macht mehr Spass als die Welt zu retten, Spring-Break, Screenshot von hier.

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Richtigstellung des Artikels “Terrorhai vor Ägypten”

sd. 9. Dez., Jerusalem. Im zwible-Artikel “Terrorhai vor Ägypten” vom 6. Dezember, wurde Kuno Knüppel, Sprecher der deutschen Bundespolizei, so zitiert, dass der Eindruck hätte entstehen können, als ob es sich beim Hai um einen Terrorhai der Herren Taliban gehandelt hätte. Dem ist, neuen Nachforschungen zufolge, aber nicht so. Sehr bald, und zwar fast schon verdächtig bald, nachdem die Schlagzeilen über die Haiangriffe im Roten Meer veröffentlicht worden waren, dementierte der israelische Geheimdienst Mossad, dass die Haie nicht von ihnen trainiert worden seien, was einem Quasigeständnis gleichkommt. D’zwible hält fest: es handelte sich dabei also nicht um einen Terror-, sondern um einen um Isreals nationale Sicherheit bemühten Spezialagentenhai.

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Cablegate enthüllt Unfassbares

sd. 8. Dez., Bern. Im Laufschritt kommen neue Erkenntnisse aus der Cablegate-Affäre ans Tageslicht. Berichte wie etwa derjenige, der aufdeckte, dass die afghanische Regierung in Korruptionsgeschäfte verwickelt sei, hatten die Weltöffentlichkeit bereits in ungläubiges Staunen versetzt, niemand hätte sich das zuvor vorstellen können. Doch die Menschheit hatte nicht lange Zeit um sich von diesem Schock zu erholen, denn bereits kurz danach wurde bekannt, dass Vladimir Putin in Russland noch immer die Fäden in der Hand hielte und dass Russland von Mafiaähnlichen Strukturen geprägt sei. Das Beunruhigenste Russland betreffend war jedoch ganz klar der Umstand, das amerikanische State Department herausgefunden hatte, dass es Batman und Robin wirklich gibt. Und zwar in Russland, dem traditionellen Erbfeind.

Doch die wirklich ganz überraschenden Einsichten aus der Cablegate-Affäre betrafen andere Staatschefs: Silvio Berlusconi etwa, allseits respektiert für seinen sorgfältigen Umgang mit Worten, Teenager-Models, Justiz und Staatsgeldern, wurde – völlig aus blauem Himmel – als “nutzloser, eitler und uneffektiver” Präsident dargestellt. Aber von auch anderen, bisher als total integer  gehandelten Staatsmännern, wurde man plötzlich einer dunklen Seite gewahr. Nord Korea, laut Sarah Palin der alte Alliierte der USA, werde von einem “flabby old chap” regiert, was doch so gar nicht mit der allgemeinen Meinung übereinstimmt. Nur kurz wird sich die Welt allerdings erholen können von diesen Überraschungen, ja Offenbarungen, denn Annerosmarie Huber hat bereits angekündigt, bald schon noch mehr zu enthüllen, auch wenn dabei konventionelle Weltansichten in Brüche gingen.

Bild 1 Screenshot von hier, Bild 2: Niemand hätte es sich in den wildesten Träumen vorstellen können: Silvio, nutzlos, eitel und ineffektiv, Screenshot von hier.

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SVP: ‘Ali mini Äntli’ soll aus Schulen verbannt werden

sd. 6. Dez., Albisgüetli. Der Vorschlag für einen neuen Lehrplan der SVP, das weiss man schon lange, ist ein Gedicht von einem Leerplan. Ab heute Montag bevölkern ihn neue, frischere, und vielleicht sogar noch intelligentere Ideen, ob denen der schweizer Öffentlichkeit nichts anderes übrigbleiben wird als sich offenen Mundes zu fragen, woher die SVP nur ihre unglaublichen geistigen Ressourcen immer her hat.

Ein Lehrplan ist natürlich stets eine kontroverse Sache; den einen hat es zu viel Homosexualität darin, den andern zu viele Fremdsprachen – gehört sich auch nicht für ein Volk von ehrlichen, reduierten Bergbauern – und wieder andern zu viel Mathematik und zu wenig Kopfrechnen. Nach den ganzen Streitereien ist es jedoch schön zu wissen, dass man sich nun doch noch auf einen Punkt einigen konnte:

‘Ali mini Äntli’ soll ab sofort aus allen Schulzimmern verbannt werden. “Ich weiss ja auch nicht, wie sich ein Ali – bestimmt so einer von denen, die gern die Hand aufhalten um zu schmarotzern, und dann in Unterführungen herumlungern und rechtschaffene Bürger zu belästigen – in ein  so urtümliches schweizer lied einschleichen konnte. Aber da sieht man wieder mal, zu was da die linke und nette lässefähr-Politik und Multikulti Kuschelpädagogik führt, wenn man nicht selber aufpasst. Das schweizer Volk soll keinen Ali ansingen!”

Darauf hingewiesen, dass dieses Lied wohl nur schwerlich verbannt werden könne, bauten doch die meisten Anfängerinstrumentalbücher auf dessen Melodie auf, entgegnet Bruno Braun: “Dazu haben wir uns natürlich auch schon Gedanken gemacht und sind zum Schluss gekommen, dass die Melodie an sich ja nicht un-national ist, und es schon reichen würde, einfach den Text zu ändern, wie etwa so: ‘Weis den Ali aus nun, weis den Ali aus, sei ein guter Schweizer und weis den Ali aus.’ Das geht rhythmisch wunderbar auf und es fördert erst noch die nationale Orientierung! Wir haben dafür auch schon Verbündete gefunden. Die wollen den Text einfach lieber auf ‘Schlag den Ali tot, Mann, usw.’, ändern, womit wir im Grunde genommen keine Probleme haben, solange Ali nach dem Totschlagen ausgeschafft werden kann. Vielleicht müsste man einfach noch eine zweite Strophe anhängen,” meint Bruno Braun, der nun in seinen Gedanken versinkt und das Liedchen trällernd von dannen flaniert.

Bild: Kinder: Haben bald ausgesungen: wir besingen hier keine Islamisten, Screenshot von hier.

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