Streit endet tödlich

sd. 8. Nov., Basel. Der Streit, der am letzten Samstag für zwei Personen tödlich endete und eine andere mittelschwer verletzte, wurde durch eine Meinungsverschiedenheit verursacht, meldet die basler Kantonspolizei.

„Der eine verstorbene Schweizer, 23, geriet offenbar derart in Rage, als der andere, ebenfalls Schweizer, 32, ihm gegenüber betonte, dass er der Meinung sei, Allahs Penis sei länger als derjenige Gottes, so dass er diesem noch an Ort und Stelle den Fehdehandschuh ins Gesicht warf, und auf Genugtuung pochte,“ so der Polizeisprecher Fritz Falsch. Ein Augenzeuge berichtet, dass sich die Kontrahenten im darauffolgenden Kampf mit wüsten Flüchen belegten. Ein weiterer Zeuge, 45, versuchte den Streit zu schlichten, indem darauf hinwies, dass sowohl Allah als auch Gott keine real existierenden Personen, sondern zwei aus purer Fantasie entsprungene Figuren seien, die jedoch von den herrschenden Klassen schon lange sehr effektiv benutzt worden seien, um die unteren Bevölkerungsschichten unten zu halten. Im Übrigen, fuhr er fort, wisse man nun schon seit längerem, dass es nicht nur auf die Grösse ankomme. „Weiter kam er nicht,“ berichtet ein dritter Augenzeuge, „es ging so schnell, plötzlich lag er am Boden und das Blut spritzte nur so.“ Die allgemeine Verwirrung ausnutzend, stach nun der Mörder des Zeugen abermals zu und verletzte nun auch den anderen Streithahn tödlich, der alsdann am Boden liegend seine letzten Worte ausröchelte. Laut Zeugenaussagen habe er etwas ähnliches wie „Gott ist gross“ gesagt, bevor er verschied. Der Gewinner des Duells wurde von der Polizei überwältigt und abgeführt, wobei auch er Verletzungen erlitt.

Die SVP forderte gleich darauf die Ausschaffung des Übeltäters mitsamt dessen Familie, was sie wieder zurücknahmen, als sie erfuhren, dass gar kein Ausländer in den Streit involviert war. „Auf jeden Fall hat so eine rechte Ausschaffung noch nie jemandem nichts geschadet!“ sprach Michael Mittägli, Ortsvorstand der SVP Basel, und verliess unter peinlich berührtem Schweigen den Raum.

Die Beisetzung der beiden Opfer findet am kommenden Donnerstag statt. Die Polizei spricht von einem „High Risk Anlass“ und wird sich dafür bis auf die Zähne bewaffnen. „Es besteht die Gefahr, dass beide Seiten sich mit gefährlichen langen und spitzen Gegenständen totzuschlagen versuchen werden,“ sagt Fritz Falsch auf Anfrage, „aber das werden wir verhindern. Den Längsten, sage ich Ihnen, haben immer noch wir,“ und zeigte grinsend seinen Gummiknüppel, warufhin der Raum abermals von berührtem Schweigen dominiert wurde.

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