d’Zwible enttarnt Geo-Loge

sd. 24. Nov., Basel. In diesem altehrwürdigen Gebäude (Bild links) der Universität Basel spielen sich seit Jahren skandalöse Dinge ab. Ein mutiger Schreiber der zwible hat nun Licht in die verworrenen Tatsachen gebracht und dabei einen Skandal aufgedeckt. Das ganze geologische Institut der Uni Basel ist nichts anderes als eine Front eines Geheimbundes: Der Geo-Loge.

Auf den ersten Blick scheint am geologischen Institut nichts anders als an jedem andern beliebigen der Uni Basel. Geht man jedoch tiefer, ist gar nichts normal an diesem Institut. M. J. (Name geändert), ein Doktorand der Geologie (Bild links), hat nun ausgepackt, weil er es „nicht mehr aushalte, mit der ewigen Geheimniskrämerei.“ Das ganze Fach existiere nämlich gar nicht, sondern sei eine schon seit Jahrhunderten anhaltende Verschwörung der sogenannten „Geologen.“ Man habe gegen Ende des 17. Jahrhunderts herausgefunden, dass es unmöglich sei, wirklich sichere Aussagen über das Innere der Erde zu machen und so sei man dazu übergegangen, die Begriffe, Definitionen und Erkenntnisse einfach zu erfinden, und nach Aussen weiterhin zu behaupten, man sei ein seriöser Wissenschaftszweig. Die globale Geologengemeinschaft, unter Insidern schlicht die ‚Geo-Loge,‘ treffe sich mehrmals im Jahr an sogenannten Konferenzen, oder passender, regelrechten Orgien, wo unter Drogeneinfluss die Erkenntnisse der mittleren Zukunft erfunden werden. „Das, muss ich zugeben, hat eigentlich schon immer für sehr heitere Launen gesorgt, besonders, wenn eine Eigendynamik entsteht, und man anfängt zu wetteifern, wer die absurdesten Titel erfinden kann. Das letzte Mal hat, glaube ich, ‚grain boundary sliding accomodated by dissolution-precipitation‘ gewonnen.“

Auf die Frage, wie diese Tatsache so lange unentdeckt bleiben konnte, hat M. J. auch keine schlüssigen Erklärungen. Vielleicht, mutmasst er, „hat es damit zu tun, dass wir unsere Artikel immer gegenseitig reviewen und mit absurden Kommentaren versehen, die zwar überhaupt nichts aussagen, aber doch Leute, die keine Ahnung vom Fach haben zu beeindrucken im Stande sind.“ Lohnen tue sich’s auf jeden Fall, meint M. J. kichernd, der Rubel für die „Forschung“ rolle, und mit dem Geld für ein neues „Mikroskop“ können hervorragend Drogen für die Konferenzen gekauft werden. „Was Jacob Bernoulli (Bild links) wohl dazu zu sagen hätte?“, äfft M. J. die Frage verächtlich nach, „die Geo-Loge war gewissermassen seine Kopfgeburt! Er war nicht besonders intelligent und wollte aber trotzdem seine Lorbeeren in den Wissenschaften verdienen. Seine ganze Ars Conjectandi ist in Tat und Wahrheit ein monumentaler Bullshit; niemand aber gibt gerne zu, dass er es nicht verstehe, und so wird das Werk weiterhin in den Himmel gelobt, und so getan ,als handle es sich um einen mathematischen Meilenstein. Und die haben sogar das Gebäude nach ihm benannt! Und noch mehr, eine Büste im Eingangsbereich aufgestellt. Für diese Meisterleistungen der wissenschaftlichen Irreführung, geniesst Jacob Bernoulli den Respekt und die Bewunderung aller unserer Mitglieder.“ Er müsse nun aber weiter, er habe noch viel zu tun, meint M. J., es sei eine Riesenarbeit die Daten seiner „Experimente“ so zu erfinden, dass er seinem Ruf als einem der kreativsten Köpfe seiner Zunft gerecht werden könne. „Es geht eben auch bei uns, wie in allen andern Bereichen der Wissenschaften, ums Zitiertwerden, und je absurder die Aussage, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie jemand benutzt.“

Bilder 1 und 3 Screenshots von hier, Bild 2 von sd.

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