Schweizer Polizist provoziert internationale Krise

sd. 26. Nov., Boulder Colorado. Hans Huber, seines Zeichens Spezialunterwachtmeister der Oberpolizei Unteremmental, wurde die Ehre zuteil, bei einem sogenannten ‚Arbeitsladen‘ – im englischen Sprachraum besser unter dem etwas schwerfälligen Namen workshop bekannt – die Unteremmentalische Oberpolizei in den USA zu repräsentieren. Im Einladungsschreiben, auf englisch verfasst, wurde er aufgefordert seine ‚police badge‘ unbedingt mitzunehmen. Und das tat er denn auch. Mit Hilfe seiner Kollegen in der Schweiz und einem dicken, alten und verstaubten Dixionähr (Englisch-Deutsch), erkundigten sie sich, was es mit diesem mysteriösen Wort wohl auf sich habe, und stellten erleichtert fest, dass die Amerikaner dann wohl schon von ihrem ehrenwerten Polizeidachs, Dächu, seit Jahren das treue Maskottchen der Oberpolizei Unteremmental, gehört haben müssen, und den nun zu Gesicht bekommen möchten. Man packte Dächu also sorgfältig ein und flog ins verschneite Colorado.

Er sei sigottseeuw ägschtra zwei Tage frücher gekommen, um vor dem Arbeitsladen das schöne Boulder, Kolorado noch zu sehen, und freue sich nun aber darauf den Amerikanern endlich den gar potzheilanddönnerlichen Dachs vorzuführen, demzuwegen man ihn hierhin bestellt habe. Als man sich aber versammelte und sich alle Polizisten gegenseitig ihre Polizeimarken zeigten und wetteiferten, wer die grösste habe, da auf einmal packte Spezialunterwachtmeister Huber, Stolz der Unteremmentaler Oberpolizei, seinen Dachs aus. Der Saal wurde auf einmal so still, dass man eine Nadel – hätte denn jemand eine dabeigehabt – auf den Boden fallen gehört hätte. Verdutzt schaute man Huber an; ein paar Sekunden später jedoch schlug die allgemeine Verwirrtheit in Panik um, Leute schrien durcheinander. „OH MY GOD! He’s so totally got a badger! Oh my dear Lord, have mercy on me! I ain’t gonna put up with no badger-waiving motherfucker,“ sprach Ben ‚The Bullet‘ Bully, schoss und der leblose Körper Hans Hubers, gedacht sei ihm immerdar, fiel zu Boden.

Anderntags waren die Zeitungen gefüllt mit Meldungen über den Vorfall; der Terror finde eben immer neue Wege um den amerikanischen Traum zu zerstören. Nach dem Unterhosenbomberterrorversuch und dem je nach Voliebe Anal- oder Rektalbomber genannten Terrorversuch habe Al Qaida nun auf eine ganz neue Strategie gesetzt. Sie schicken nun schon Schweizer Terroristen in die USA mit Dächsen, die bis oben mit Plastiksprengstoff gefüllt seien (in Dächu, so die Zeitung, wurde zwar kein Sprengstoff gefunden, aber es hätte ebenso gut sein können) um amerikanische Polizisten zu töten. Man sei im Krieg nun, und die Schweiz solle endlich plattgemacht werden, forderten Stimmen aus allen politischen Lagern. Auch der Libysche Revolutionsführer Gaddafi bot umgehend seine Hilfe an.

Bild: Ist er für den baldigen Untergang der Schweiz verantwortlich? Dächu, der Polizeidachs. (Sreenshot von hier)

 

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Eine Antwort zu Schweizer Polizist provoziert internationale Krise

  1. Paramantus schreibt:

    Hui, also wenn schin Gaddafi seine Hilfe anbietet, muss es ernst sein!

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