Weiterer Fall von Geistesmissbrauch

sd. 6. Dez., Zürich. Nachdem bereits gestern Sonntag die Universitätsbibliothek Basel von Studentenunruhen erschüttert worden war, spielten sich heute Morgen an der Universität Zürich ebenfalls wunderliche Dinge ab. Eine Studentin (24) schickte sich an, ihren Verstand zu missbrauchen um für Prüfungen zu lernen. Auch wenn sie sofort von den herbeieilenden Sicherheitskräften überwältigt werden konnte, und so nicht länger als fünf Minuten hatte, um ihr missbräuchliches Geschäft zu verrichten, muss die Tat nachdenklich stimmen. Denn dieser Fall ist bei Weitem kein singuläres Phänomen, sondern reiht sich in eine ganze Serie von derartigen Ereignissen ein, so dass Experten bereits einen Namen dafür erfunden haben, der aber im Moment noch geheim gehalten wird, da sich sonst Qualitätszeitungen wie der Blick oder die Weltwoche wie angehungerte Geier draufstürzen und damit wohlmöglich Trittbrettfahrtäter/innen anziehen würden.

Die Täterin, G. aus F., wird von ihren Bekannten als eine eher unauffällige Person geschildert. „Nun, ich wusste schon, dass es ihr nicht allzu gut ging, dass sie nun aber ein derart schlimmes Verbrechen begehen würde, schockiert mich zutiefst. Sie hätte doch zumindest vorher das Gespräch mit mir suchen können. Wir haben es alle nicht einfach, aber wir versuchen wenigsten die Prüfungen mit fairen Mitteln zu bestehen,“ meint schluchzend ihre beste Freundin. „Wir stehen zu ihr, was immer auch passiert,“ lässt ein mitgenommener Vater verlauten, „solange es keine Verurteilung gibt, gilt auch für unsere Tochter die Unschuldsvermutung und dies völlig unabhängig von der Schwere der Vorwürfe. Ich persönlich bin überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handelt, unsere Tochter wäre zu so einer schrecklichen Tat gar nicht fähig.“

G. wird nun in einer speziellen Haftanstalt für Geistesdelinquenten festgehalten und verhört. Sollte sie schuldig gesprochen werden, drohen ihr nach der heutigen Gesetzeslage bis zu 10 Jahren Haft und ein lebenslänglicher persona non grata-Status an allen Universitäten weltweit. Die Stimmen mehren sich jedoch, dass solche Übeltäter viel härter angefasst werden sollten, um damit potentielle Nachahmer von derartigen Geistesmissbräuchen abzuschrecken.

Bild 1: Die Übeltäterin, zum Glück bald hinter Gittern, Screenshot von hier. Bild 2: Auch mit dieser Uni geht’s bachab: Die Uni Zürich, als noch alles in bester Ordnung war, Screenshot von hier.

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