Terrorhai vor Ägypten!

sd. 6. Dez., Sharm el-Sheikh. Bei den verschiedenen Haiattacken von letzter Woche, und so auch bei jener, der gestern Sonntag auch eine deutsche Urlauberin zum Opfer fiel, könne ein terroristisches Motiv nicht ausgeschlossen werden, so der Sprecher der deutschen Bundespolizei, Kuno Knüppel.

Es sei schon seit längerem bekannt, dass Al-Kaida in den Trainingscamps in den pakistanischen Stammesgebieten, in Höhlen tief unter der Erde – was auch der Grund sei, wieso sie noch niemand zu Gesicht bekommen habe – Aquarien unterhalte, in denen sie Haie abrichte, diese dann im Meer freilasse und auf unschuldige westliche Touristen hetze. Es sei mehr als wahrscheinlich, dass es sich beim Terrorhai (Bild oben) um genau so ein von Herrn Taliban abgerichtetes Monster handle. Geheimdienst-informationen zufolge arbeite Herr Taliban und seine Brüder auch daran, Raben abzurichten, mit Sprechstoffgürteln zu versehen, ihnen ganz viele jungfräuliche Räbinnen zu versprechen, nur um sie dann in den sicheren Tod zu schicken. Dies empöre nicht nur Tierschutzorganisationen; laut Knüppel sei man auch im Innenministerium über diese Neuigkeiten höchst bestürzt.

Innenminister Thomas de Maizière nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass er schon Recht hatte, als er von der erhöhten Terrorgefahr warnte, in der Deutschland schwebe. „Sehen Sie, da haben wir’s! Die Terroristen nutzen jeden Augenblick der Nachlässigkeit aus. Wir müssen handeln! Diese Tragödie hätte verhindert werden können. Es wird nun wirklich an der Zeit, dass wir die Vorratsdatenspeicherung einführen, die Pressefreiheit massiv einschränken und dass wir uns nun endlich einen Flipperkasten für den Bundestag anschaffen.“

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Wahre Wikileaks-Gründerin enttarnt

sd. 6. Dez., Washington. Nach diesem Mann (Bild 1) sucht derzeit die halbe Welt, weil sie dahinter den Wikileaks-Gründer, Julian Assange, glaubt. Wie viele Menschen bereits vermuteten, handelt es sich bei diesem Mann jedoch lediglich um ein Double. Der Mann im Bild heisst zwar tatsächlich Julian Assange, mit Wikileaks hat er aber überhaupt nichts zu tun, wie er der zwible gegenüber beteuert. Er sei vor ungefähr vier Jahren von Annerosmarie Huber (Bild 2) angefragt worden, ob er als Alias für sie fungieren möchte, er werde auch dafür bezahlt und darüber hinaus könne er sich mit ihren Federn schmücken. „Ich hatte damals eben den Job verloren, ich war jung und brauchte das Geld, mir schien nichts dabei zu sein,“ erläutert Assange die Sachlage, „ich wollte eigentlich gar nicht so genau wissen, worum es ging; ich sagte mir, je weniger ich weiss, desto besser. Als ich letztes Jahr aber zu den Amnesty International Media Awards eingeladen wurde, um den New Media Award entgegenzunehmen, und las, wofür ich diesen Preis gewonnen haben soll, wurde mir schon etwas mulmig. ‚Kenya: The Cry of Blood – Extra Judicial Killings and Disappearances‘ klang mir nun schon etwas gar blutig und von da an dachte ich mir, es sei vielleicht besser mir noch ein paar andere Pässe zuzutun und mich fortan zu verstecken. Von Annerosmarie hab ich seither nichts mehr gehört. Das Einzige, was ich immer mitkriege, ist, wenn schon wieder etwas veröffentlicht wird und die Medien darüber berichten, dass man nun noch intensiver nach mir sucht. Ich habe genug! Annerosmarie, wenn du das hörst: ich flehe dich an, bitte hör auf damit und stell die Sache klar! Ich habe nichts damit zu tun, warum glaubt mir denn keiner?“

Bild 1: Fälschlicherweise für den Wikileaksgründer gehalten: Julian Assange, Screenshot von hier. Bild 2: Gewitzt, kühn und unerschrocken zieht sie die Fäden im Hintergrund: die wahre Mastermindin hinter Wikileaks, die nichts aus der Ruhe bringt: Annerosmarie Huber, Screenshot von hier.

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Weiterer Fall von Geistesmissbrauch

sd. 6. Dez., Zürich. Nachdem bereits gestern Sonntag die Universitätsbibliothek Basel von Studentenunruhen erschüttert worden war, spielten sich heute Morgen an der Universität Zürich ebenfalls wunderliche Dinge ab. Eine Studentin (24) schickte sich an, ihren Verstand zu missbrauchen um für Prüfungen zu lernen. Auch wenn sie sofort von den herbeieilenden Sicherheitskräften überwältigt werden konnte, und so nicht länger als fünf Minuten hatte, um ihr missbräuchliches Geschäft zu verrichten, muss die Tat nachdenklich stimmen. Denn dieser Fall ist bei Weitem kein singuläres Phänomen, sondern reiht sich in eine ganze Serie von derartigen Ereignissen ein, so dass Experten bereits einen Namen dafür erfunden haben, der aber im Moment noch geheim gehalten wird, da sich sonst Qualitätszeitungen wie der Blick oder die Weltwoche wie angehungerte Geier draufstürzen und damit wohlmöglich Trittbrettfahrtäter/innen anziehen würden.

Die Täterin, G. aus F., wird von ihren Bekannten als eine eher unauffällige Person geschildert. „Nun, ich wusste schon, dass es ihr nicht allzu gut ging, dass sie nun aber ein derart schlimmes Verbrechen begehen würde, schockiert mich zutiefst. Sie hätte doch zumindest vorher das Gespräch mit mir suchen können. Wir haben es alle nicht einfach, aber wir versuchen wenigsten die Prüfungen mit fairen Mitteln zu bestehen,“ meint schluchzend ihre beste Freundin. „Wir stehen zu ihr, was immer auch passiert,“ lässt ein mitgenommener Vater verlauten, „solange es keine Verurteilung gibt, gilt auch für unsere Tochter die Unschuldsvermutung und dies völlig unabhängig von der Schwere der Vorwürfe. Ich persönlich bin überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handelt, unsere Tochter wäre zu so einer schrecklichen Tat gar nicht fähig.“

G. wird nun in einer speziellen Haftanstalt für Geistesdelinquenten festgehalten und verhört. Sollte sie schuldig gesprochen werden, drohen ihr nach der heutigen Gesetzeslage bis zu 10 Jahren Haft und ein lebenslänglicher persona non grata-Status an allen Universitäten weltweit. Die Stimmen mehren sich jedoch, dass solche Übeltäter viel härter angefasst werden sollten, um damit potentielle Nachahmer von derartigen Geistesmissbräuchen abzuschrecken.

Bild 1: Die Übeltäterin, zum Glück bald hinter Gittern, Screenshot von hier. Bild 2: Auch mit dieser Uni geht’s bachab: Die Uni Zürich, als noch alles in bester Ordnung war, Screenshot von hier.

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Amerikanische Expedition entdeckt die Schweiz

sd. 5. Dez., Basel. 50 Jahre nach Aufbruch der amerikanischen Expedition zur Erforschung der weitgehend unbekannten Gebiete in der Mitte Europas, hat es das wagemutige Ensemble um Jahrhundert-Entdecker John Smith nach Jahren der Entbehrung geschafft, mit einem Boot ins Innere des Kontinenten vorzustossen, und hat dabei die Schweiz entdeckt.

John Smith ist mehr als erfreut darüber nun endlich an seinem Ziel angekommen zu sein. „Dies ist nicht nur für mich ein grosser Tag! Jahrelang hat sich die Forschung darüber gestritten, was die Schweiz eigentlich ist. Viele Vermutungen gingen in die Richtung, dass sie entweder eine Bank, eine Schokoladenfabrik, oder gar eine Uhrmacherei wäre. Ich für meinen Teil war immer davon überzeugt, dass sie ein Land ist, und dies ist nun endgültig bewiesen.“

Am 5, Dezember 1960 wurde das Expeditionsteam mit Pauken und Trompeten im Hafen von New York verabschiedet. Es bestand damals aus fünf Männern (siehe Bild), von denen lediglich zwei die Strapazen der 50-jährigen Odyssee überlebt haben. „Matt (2. v.l., Anm. Redaktion), mussten wir vor 5 Jahren in Deutschland in ein Demenzheim stecken, was er nicht lange überlebte, die andern zwei fielen einer Kollision mit einem Rheinfrachter zum Opfer,“ sagt ein sichtlich bewegter Smith. Er werde sich nun an die Katalogisierung der Eingeborenen machen, er sei sich sicher, dass es sich hier um eine äusserst spannende Rasse von Wilden handeln müsse. Er sei sich noch nicht sicher, ob es sich bei den Lauten, die diese ausstossen, um Anzeichen für eine komplexe Sprache handeln könnte, oder ob es dabei eher um die Kommunikation einfacher, körperlicher Bedürfnisse gehe.

In den USA sorgte die Nachricht für unzählige Schlagzeilen. Die NY-Times etwa titelte „Wall Street Unsettled: Switzerland Is a Country!,“ während Glenn Beck sich vor allem darüber aufregte, dass nun 50 Jahre lang Steuergelder ausgegeben worden seien, um ein primitives Bergvölkchen zu entdecken, das für die USA in keinerlei Hinsicht relevant sei, ausser vielleicht, dass es dort anscheinend eine Partei gebe, die fast wie die Tea Party Rassismus, Dummheit und politische Raffinesse unter einem Hut vereinige.

Es ist anzunehmen, dass die meisten Schweizerinnen und Schweizer ob dieser geradezu Wegweisenden Entdeckung erfahren haben, kurz die Schultern gezuckt und weiter ihrem Tagesgeschäft in den Banken, Schokolade und Uhrenfabriken nachgegangen sind. Denn es könne ja jeder Grossbappi kommen und behaupten, er habe hier was entdeckt; dem gehe es doch nur darum unser Sozialsystem zu parasitieren, sich hier auf Kosten von Steuerzahlern einen vergoldeten Lebensabend zu bereiten. Aber nicht mit uns, nicht mit uns. Nach Otterbach mit dem Schmarotzer und rrrrrrrausssss!!!

Bild 1: Da waren sie noch jung (Screenshot von hier), Bild 2: Kann nun verschrottet werden: die Intrepid, das gute alte Entdeckerboot (Screenshot von hier).

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Unbekannter schilt Salvatore Attardo ein „Arschloch“

sd. 5. Dez., Basel. Heute Sonntag geschah Unerhörtes im Hauptlesesaal der Universitätsbibliothek. Aus heiterem Himmel liess sich ein Unbekannter dazu hinreissen, in lauter Empörung herauszuschreien, dass er Salvatore ‚The Godfather of Script-Based Theories of Verbal Humour‘ Attardo ein Arschloch finde. Dabei liess es der Unbekannte jedoch nicht bleiben; ein Wixer sei er auch, und zwar ein verfiggtehueregopferdammpteelände Wixer gar.

Sofort stimmten die andern Anwesenden mit ein, innerhalb von Sekundenbruchteilen verwandelte sich der sonst so ruhige Hauptlesesaal in einen Ort des Tumultes. Als ob Viele seit Langem schon darauf gewartet hätten ihrer Frustration endlich freien Lauf zu lassen, stimmten bald alle Anwesenden in die Sprechchöre mit ein und riefen „Salvi muss sterben, Salvi muss sterben! Attardo, Retardo! Attardo, Retardo!“ Die wütende Meute machte sich alsbald daran die abgeschlossene Türe zum Freihandmagazin aufzubrechen, stürmte das Magazin und riss Attardos Bücher aus den Regalen, um sie im sechseckigen Raum des Hauptlesesaales in ein loderndes Feuer zu werfen.

Der Öffentlichkeit wird empfohlen die Universitätsbibliothek in den nächsten Tagen zu vermeiden, da die Gefahr gross sei, dass tollwütige Studenten und Doktoranden in ihrer Raserei von ihren Schreibwaffen Gebrauch machen würden, und dabei auch Unschuldige mit ihren Stiften durchbohren. Einige, so heisst es, seien auch mit metallenen Linealen bewaffnet. Attardo selbst hatte vor Kurzem noch angekündigt, dass er auf schnellstem Wege nach Basel reisen würde um zu versuchen die Wogen zu glätten, er sei nun jedoch aufgehalten worden, da Terry, seine französische Bulldogge, akute Verdauungsprobleme habe.

„Wir haben damit gerechnet, dass er nun auch auslöffelt, was er uns eingebrockt hat,“ lässt die Direktionsleitung der UB Basel empört verlauten, „Dass er nun im letzten Moment einen Rückzieher macht, spricht für die Hypothese des Unbekannten, und es ist nicht auszuschliessen, dass aus einer sorgfältigen Analyse der Situation die Konklusion resultieren könnte, dass er am Ende wirklich ein Arschloch ist. Dies ist jedoch noch Gegenstand der Nachforschungen.“

Bild Screenshot von hier.

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G. W. Bush nun doch „Most Intelligent Man Alive“

sd. 3. Dez., Washington. Eine Studie der Universität Texas in Austin beweist, was sich Viele wahrscheinlich schon insgeheim gedacht hatten: Bush ist einer der intelligentesten, wenn nicht gar der intelligenteste Mensch auf Erden. Die Wissenschaftler analysierten die frisch auf das Weihnachtsgeschäft herausgekommenen Memoiren Bushs (Decision Points) und zusätzlich seine Reden, die er während seiner Amtszeit gehalten hatte. „Ein Mensch muss unheimlich intelligent sein, wenn er es schaffen möchte zum Präsidenten gewählt zu werden und dabei nach aussen mit derart perfekt gestylter Dummheit zu brillieren.“

An der Preisübergabe in Austin, Texas, wird Rufus Thomas zum Tanze aufspielen mit seinem speziell für diesen Anlass umarrangierten Stück I’m the Most Intelligent Man Alive, und dabei George, sein langjähriger Kompanjohn und Streitgefährte, auf die Bühne bitten, auf dass sie zusammen die Halle funken. D’zwible wünscht viel Spass!

Bild Screenshot von hier.

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Universitätsbibliothek führt Nackscanner ein

sd. 2. Dez., Basel. Die Leitung der Universitätsbibliothek Basel hat heute Donnerstag angekündigt nach den verschärften Sicherheitskontrollen, die bereits im Sommer eingeführt worden waren, nun noch einen Schritt weitergehen zu wollen, und versuchsweise Nackscanner aufzustellen. Zunächst war es noch erlaubt persönliche Gegenstände mit in die Bibliothek zu nehmen, solange sie in einem transparenten Plastiksack verstaut waren. Damit könne aber nicht die absolute Sicherheit gewährleistet werden, die die Verwendung von Nackscannern böte. Man wolle so vor allem der Angewohnheit etlicher Studenten, gefährliche Schriften in den Katalogsälen zu verstecken, auf dass sie jemand zufällig finde und vielleicht davon verführt werde, vorbeugen. Des Weiteren müsse man der allgemein ungemein angespannten Sicherheitslage, in der sich Europa befinde, Rechnung tragen. „Die Terrorgefahr lauert überall. Es braucht nur einen Philosophiestudenten, der den Nietzsche nicht ganz verstanden hat, und schon haben wir eine Katastrophe. Die Nackscannerlösung ist die einzig vertretbare. Wir wissen, dass es auch Nachteile geben kann; wir werden jedoch dabei bleiben.“

Ludwig Lust, der für gewöhnlich die Eingangskontrollen durchführt, ist begeistert, was sich and den Geiferfäden, die ihm von den Lippen hängen, bemerkbar macht. Unter schwerem Atem gesteht er, dass er schon lange auf diesen Moment gewartet habe. Er hoffe nun einfach, dass diejenigen Frauen, denen er bisher nur nachgestarrt habe, als sie sich in vollst bekleidetem Zustand befanden, ihn nicht allzu sehr enttäuschen, wenn er sie zum ersten Mal im Adamskostüm sehe.

Der Allgemeintenor zur Allgemeinterror-Massnahme der betroffenen Studierenden fällt gemischt aus. Ein Jus-Student (23) meint: „Ich bin froh wird nun endlich etwas gemacht, zu lange wurden diese Probleme vernachlässigt,“ während die Wirtschaftsstudentin (25) noch etwas unentschieden ist: „Ich habe gelesen, Nackscanner seien Krebserregend, aber dafür auch früherkennend. Eine schwierige Entscheidung. Aber zum Glück wurde bereits entschieden, dann müssen wir uns nicht den Kopf darüber zerbrechen.“

Die Einführung des Nackscanners sei nur ein Schritt in Richtung totale Sicherheit. Ab nächsten Monat werden neue Bibliothekskärtchen eingeführt, die auf der Basis von DNA-Identifikation dafür sorgen, dass die Identität der Ausleihenden stets überprüft werden könne. Die alten Karten seien ab Januar ungültig, man müsse aber auch betonen, dass die Umstellung auf das neue System auf absolut freiwilliger Basis erfolge. „Bis anfangs Januar sollten alle Interessierten ein Becherchen mit einer Urinprobe an der Ausleihe abgeben, bei später abgegebenen Proben kann nicht für einen reibungslosen Wechsel garantiert werden. Wir bitten Sie um Verständnis.“

Bild 1, sd.: Dieses Gebäude kann nur mit Nackscannern beschützt werden, Bild 2: Ludwig Lust (Screenshot von hier), Bild 3: So wird’s ab nächster Woche aussehen. Dann aber mit Ludo Lust (Screenshot von hier).

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Mysteriöse Baustelle hält Basel in Atem

sd. 2. Dez., Basel. Das untere Kleinbasel ist in Aufruhr wegen einer unscheinbaren, kleinen, aber dafür umso geheimnisvolleren Baustelle, die sich schon seit Wochen am Rheinufer zu schaffen macht. Die Arbeit findet völlig abgeschirmt von der Öffentlichkeit statt, und die Baustelle hüllt sich nicht nur in Schweigen, sondern auch in Plastikplanen. Doch damit nicht genug: mehrere Augenzeugen berichten, dass sie sich manchmal über Nacht bewegt und am Morgen an einem völlig anderen Ort stehe als noch Tags zuvor.

Für Lokalhistoriker Hans Haller ist der Sachverhalt klar: „Was uns das Baudepartement hier als ein Projekt zur Verschönerung der Rheinuferspundwände verkaufen will, ist in Tat und Wahrheit etwas ganz Anderes, wohlmöglich Gefährliches. Die haben dort doch irgendetwas gefunden, vielleicht eine antike Geheimwaffe oder so, und die versuchen sie nun im Geheimen zu bergen, um dann damit die Welt Basel Untertan zu machen. Nicht dass ich etwas dagegen hätte; ich wünschte mir einfach etwas mehr Transparenz, besonders wenn es um Welteroberungspläne geht, die uns Basler alle etwas angehen.“

Finanzfachmann Fido Finger sieht hier jedoch ganz andere, weniger mysteriöse Machenschaften im Gange. Er ist überzeugt, dass die Stadt Basel hier ihre Goldreserven am verstecken sei. Jeder wisse doch, dass im Zuge einer Währungsreform für normalerweise alles Gold vom Staat eingezogen werde. Um darauf vorbereitet zu sein, schmiere nun die Stadt ihre Goldreserven an die Spundwände und streiche eine kleine Betonschicht darüber, und könne dann im kritischen Moment sagen: „‚Was Gold? Wir haben kein Gold.‘ Man muss zugeben, eine raffinierte Idee! Wer würde denn schon dort suchen!“

Die Stadt hingegen hüllt sich, genau wie die Baustelle, in Schweigen, womit sie sich eher mehr als weniger verdächtig macht. Weder auf Anrufe noch direkte Besuche hat sie reagiert, und ihr geheimniskrämerisches Verhalten macht es durchaus plausibel, dass wir es hier mit einer ganz verreckten Sache zu tun haben. D’zwible hält Sie auf dem Laufenden.

Bild sd.: Die Baustelle: Sie hüllt sich in Schweigen und Plastikplanen und bewegt sich dazu noch.

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TÄTÄRÄTÄÄÄÄ!!!

Die Redaktion. 1. Dez., Basel. Mit einem grossangelegten Feuerwerk feierte die Stadt Basel heute Mittwoch um exakt 18:17 den 2000-sten Klick auf die erst seit drei Wochen geonleinte zwible!

Er habe es schon immer gewusst, meint ein wie immer selbstzufriedener sd., die Bevölkerung verlange eben nach richtigen Neuigkeiten und nicht nach abgedroschenen Agenturmeldungen. „Dies ist ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“, meint er – nicht im geringsten von seiner nur allzu bekannten Selbstverliebtheit abweichend, Demut sei nun eben nicht eine Gabe, die ihm in die Wiege gelegt worden sei.

Bild Screenshot von hier.

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Kinderstreik

sd. 1. Dez., New York. Kinderverbände und -gewerkschaften reagierten empört auf die Ankündigung der UNO-Vollversammlung von gestern Dienstag den Dezember abzusagen. Sie drohen nun offen mit Streik, sollten sie nicht trotz Ausfall der Weihnachten mit Geschenken überhäuft werden.

„Wir werden sehen, was sie dann zu tun geruhen,“ sagt ein allem Anschein nach überaus mühsames, verwöhntes Kind (Bild links). „Wenn wir plötzlich unsere Arbeit niederlegen und aufhören, vor der Migroskasse rumzutäubeln, nicht mehr grundlos rumschreien, wenn uns mal was nicht passt, dann werden sie schnell einlenken,“ gibt sich das sabbernde, dicke und wirklich unerhört nervige Kind überzeugt. Man sei auch mit den Samichlausgewerkschaften am Verhandlungstisch und plane vielleicht sogar eine orchestrierte, weltweite Streikkampagne.

Bild: Fetter, kleiner, mühsamer Balg streikt vielleicht schon bald (Screenshot von hier).

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